Es geht weiter! Strukturierter Dialog Vol. 3

Abenteuerschule-Suhl-2015-05Das Projekt „Better together – Jugend und Politik auf Augenhöhe Vol.3“ ist gestartet. „Zusammenleben mitgestalten“ – so lautet das neue Thema des Strukturierten Dialogs.
Auf den Erfahrungen der beiden vorangegangenen Projekte aufbauend wurde das neue Projekt des Landesjugendring Thüringen e.V. etwas anders konzipiert. Natürlich steht nach wie vor der Dialog zwischen Jugend und Politik im Fokus.

Schwerpunkte des Projektes liegen zum einen in der Weiterentwicklung von Ideen zur Partizipation junger Menschen an politischen Entscheidungen, welche das Leben dieser Zielgruppe betreffen. Zum anderen sollen die Möglichkeiten des Dialogs zwischen Jugend und Politik ausgebaut werden.
Hierbei werden europäische Themen mit Themen aus dem aktuellen Umfeld junger Menschen verknüpft.

Neu aber ist, dass sich das Projekt auf drei ausgewählte Kreise konzentriert.

Das Projekt beinhaltet also viele kleine, schwerpunktmäßig auf drei Landkreise (Sömmerda/Kölleda, Greiz und Suhl) konzentrierte Veranstaltungen, deren Ergebnisse dezentral in der jeweiligen Region und in einer zentralen Abschlussveranstaltung auf Landesebene einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Dies ermöglicht, spezifische Spannungsfelder unterschiedlicher Regionen zu berücksichtigen.

Ziel ist es außerdem, den Strukturierten Dialog unter Berücksichtigung der Themenfelder der Europäischen Jugendstrategie in Thüringen weiter zu etablieren, das Politikverständnis und den Meinungsbildungsprozess junger Menschen zu fördern. Politische Prozesse müssen stärker in das Bewusstsein junger Menschen gerückt werden.

Über die einzelnen Teilprojekte soll der Bezug zur europäischen Jugendpolitik hergestellt werden. Hierbei soll auch vermittelt werden, dass europäische Jugendpolitik zunächst vor der „eigenen Haustür“ beginnt und dass sich das eigene Handeln nachhaltig auf die Gestaltung des eigenen Lebens und des direkten Lebensumfeldes auswirkt. Darauf aufbauend kann Interesse für die weiterführende Ebene Europa generiert werden. Das beinhaltet aber auch die Teilnahme an der Onlinebefragung der Europäischen Jugendstrategie und damit die Auseinandersetzung mit den Themen, die innerhalb der Trio-Ratspräsidentschaft (Niederlande, Slowakei und Malta) aufgeworfen werden.

Neu ist auch die Programmbegleitung durch ein Coaching der drei Landkreise. Die Coachs unterstützen die ProjektkoordinatorInnen vor Ort bei der Themenwahl und begleiten die Jugendgruppen methodisch bei der Bearbeitung der Themen. Dazu gehört auch die Reflexionsbearbeitung (Auswertung und Messen des Zielerreichungsgrades) der inhaltlichen Themenschwerpunkte jeder teilnehmenden Jugendgruppe in den drei Kreisen.

Die ersten Schritte im neuen Projekt sind getan. Jetzt kommt es auf die Akteure vor Ort an, das Projekt mit Leben zu erfüllen.

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